Zeichnung, Erträge, Wiederverkauf, Kosten

Vor einer Anlage in die CORUM müssen Sie sich wie bei allen Immobilienanlagen versichern, dass die Anlage Ihrer Vermögenssituation und Ihren Anlagezielen entsprechen. Sie müssen vorab die Informationsunterlagen zur Kenntnis nehmen, besonders die Informationen über Kosten und Risiken im Zusammenhang mit einer Finanzanlage.

Zeichnen von Anteilen

Nachdem Sie sich entschieden haben, welchen Betrag und in welcher Form (Eigenmittel oder Investmentplan) Sie in CORUM investieren möchten, ist die Zeichnung ganz einfach. Bitte senden Sie uns folgende Unterlagen zu:

  • die ausgefüllten und unterschriebenen Zeichnungsunterlagen,
  • jeweils eine Kopie der Vorder- und Rückseite des gültigen Personalausweises oder Reisepasses aller Investoren,
  • einen Wohnsitznachweis, der nicht älter als 3 Monate sein darf,
  • die Bezahlung Ihrer Anlage (Überweisung  über den Betrag Ihrer Anlage an den Zahlungsempfänger CORUM),
  • eine Bescheinigung über die Herkunft der Mittel,
  • den ausgefüllten Neukundenfragebogen,
  • Ihre Bankverbindung für die Dividendenzahlungen.

Nachdem Ihre Anteile registriert wurden, erhalten Sie eine Bescheinigung über Ihre Beteiligung.

Wie hoch sind die Erträge?

Monatliche Einnahmen

Ihre Dividenden erhalten Sie erstmals nach Ablauf der Wartezeit bis zur Dividendenberechtigung, d.h. ab dem ersten Tag des sechsten Monats, der auf Ihre Zeichnung und Bezahlung folgt. Wenn Sie beispielsweise am 15. Februar Anteile von CORUM gezeichnet haben, haben Sie ab dem 1. August Anspruch auf eine Dividende. Da die Dividende für das jeweils vergangene Monat nachträglich ausgeschüttet wird, erhalten Sie im September die Dividende für August.

Darüber hinaus brauchen Sie sich während der gesamten Laufzeit Ihrer Anlage nicht um Verwaltungsprobleme zu kümmern: Die Verwaltungsgesellschaft (CORUM Asset Management) wird mit der Auswahl der Immobilien sowie deren Kauf und Verkauf betraut. Dafür erhält CORUM Asset Management eine Verwaltungsgebühr in der Höhe von 13,20 % (vor Steuern) der  Mieteinnahmen. Diese Verwaltungsgebühr ist bereits in der aussgeschütteten Dividende inkludiert.

Regelmäßige Informationen

Sie erhalten während des ganzen Jahres Informationen über Ihre Veranlagung: monatliche SMS Ihrer Dividende, Quartalsinformationen per Post, E-Mails und einen Jahresbericht. Wenn es an der Zeit ist, Ihre Steuererklärung zu erstellen, erhalten Sie von uns ein Formular, das Ihnen beim Ausfüllen der Erklärung helfen soll. In diesem Formular sind die Beträge und auszufüllenden Felder klar angegeben.

Die Dividenden sind nicht garantiert und können aufgrund der Schwankungen am Immobilienmarkt und der Vermietungsbedingungen der Immobilien fallen oder steigen.

Kann ich meine Anteile wieder verkaufen?

Was passiert, wenn Sie Ihre Anteile von CORUM verkaufen möchten?

  • Sie können jederzeit den Verkauf Ihrer Anteile oder eines Teils davon beantragen. Selbstverständlich unterliegt CORUM wie alle Immobilienanlagen den Schwankungen des Immobilienmarktes.
  • Anträge auf die Rücknahme von Anteilen werden sofort bearbeitet, vorausgesetzt, es liegen mindestens im selben Wert weitere Anträge von Zeichnungen auf. Die Verwaltungsgesellschaft kann die Rücknahme von Anteilen nicht garantieren.

Was müssen Sie tun?

  • Senden Sie Ihren Antrag auf die Rücknahme der Anteile per Einschreiben an CORUM, Fleischmarkt 1/6/12, 1010 Wien.

  • Die Rücknahmeanträge werden durch die neuen Zeichnungen von CORUM-Anteilen ausgeglichen.

  • CORUM zahlt Ihnen einen Betrag entsprechend dem Rücknahmepreis der Anteile am Tag der Antragstellung der Kündigung aus. Dieser entspricht dem Zeichnungspreis abzüglich der Zeichnungsgebühr von 11,96 %.

Wie hoch sind die Kosten?

Von der Verwaltungsgesellschaft CORUM Asset Management erhobene Kosten:

Die Zeichnungsgebühr

Sie entspricht den Kosten, die grundsätzlich mit dem Kauf von Immobilien verbunden sind und ist im Zeichnungspreis des Anteils enthalten.
Sie beträgt 11,96 % (inklusive Steuern) des Preises eines Anteils.

Die Verwaltungsgebühr

Sie entspricht der von der Verwaltungsgesellschaft erhobenen Provision. Sie beträgt 13,20 % (inklusive Steuern) der vereinnahmten Mieten und Netto-Finanzerträge.

Die Rücknahmegebühr

Diese Gebühr beläuft sich unabhängig von der Anzahl der betroffenen Anteile auf 240 EUR (inklusive Steuern). Sie wird NUR bei Veräußerungen und direkten Übertragungen von Anteilen sowie Schenkungen/Erbschaft erhoben. Sie entspricht der vom Verkäufer, Schenkenden oder Anspruchsberechtigten zu tragenden Bearbeitungsgebühr.

Bei einer Rückgabe an CORUM Asset Management wird die Gebühr nicht eingezogen!

Die Gebühr auf Kapitalerträge aus dem Verkauf von Immobilien 

Wird ein Kapitalertrag erzielt, erhebt die Verwaltungsgesellschaft am Tag der Unterzeichnung der endgültigen Urkunde eine Arbitragegebühr. Sie gestaltet sich wie folgt:

  • 1 % (inklusive Steuern) des Nettoverkaufspreises, falls dieser unter 5 Mio. EUR liegt.

  • 0,75 % (inklusive Steuern) des Nettoverkaufspreises, falls dieser mindestens 5 Mio. EUR beträgt.

Gebühr für die Beaufsichtigung und Leitung von baulichen Maßnahmen am Immobilienbestand

Bei baulichen Maßnahmen, die eine Erhöhung der Mietfläche zur Folge haben, erhebt die Verwaltungsgesellschaft eine Gebühr für die Beaufsichtigung und Leitung von baulichen Maßnahmen. Sie beträgt 1 % des Betrags der baulichen Maßnahmen (vor Steuern), die als Sachanlagen erachtet werden und wird im Laufe der buchhalterischen Erfassung der Umbauarbeiten erhoben.

Die Besteuerung der Einnahmen 

Als Gesellschafter werden Ihnen die Einkünfte entsprechend Ihres Anteils am Kapital für steuerliche Zwecke direkt zugerechnet. CORUM zahlt dabei bereits für Sie vorab die auf die ausländischen Einkünfte entfallenden Steuern, die auch bei einer direkt gehaltenen Immobilienanlage anfallen würden. Die Besteuerung im Inland hängt in der Folge grundsätzlich von der Art der Einkünfte ab:

Die Mieteinkünfte (inklusive Aufwertungsgewinne): Sie bilden den Großteil der Einkünfte. Sie unterliegen grundsätzlich im Inland der Kategorie der steuerpflichtigen Einkünfte aus Kapitalvermögen aus einem Immobilien-Investmentfonds (Steuersatz bei natürlichen Personen: 27,5% und bei Körperschaften: 25%). Im Ausland erzielte Mieteinkünfte werden in ihrem Ursprungsland besteuert. Zur Vermeidung einer Doppelbesteuerung im Inland werden die Einkünfte abhängig vom Ursprungsland entweder im Inland von der österreichischen Steuer befreit oder in Höhe der darauf entfallenden österreichischen Ertragsteuer angerechnet. Dazu sind diese Einkünfte in Österreich in die inländische Steuererklärung aufzunehmen.

Die Finanzeinkünfte: Es handelt sich um die Einkünfte, die durch die Anlage der nicht investierten Zahlungsmittel erzielt werden. Sie unterliegen grundsätzlich ebenso der Kategorie der steuerpflichtigen Einkünfte aus Kapitalvermögen, die der Steuerpflicht im Inland unterliegen können und in die inländische Steuererklärung aufzunehmen sind. Eine mögliche Doppelbesteuerung dieser Einkünfte wird auch hier im Wege der Befreiung der Einkünfte oder der Anrechnung der ausländischen Steuern vermieden.

Wir senden Ihnen jedes Jahr ein Informationsblatt zu, das Ihnen beim Ausfüllen Ihrer Steuererklärung helfen soll. Mit allen relevanten Zahlen die Sie in Ihrer Steuererklärung angeben müssen.

Die oben dargestellten Informationen stellen lediglich eine allgemeine Einschätzung zur möglichen steuerlichen Behandlung der Einkünfte beim Investor dar. [Zusätzliche Informationen dazu finden Sie auch in unserem Informationsblatt.] Diese Informationen ersetzen nicht die steuerliche Beratung. Bitte kontaktieren Sie Ihren steuerlichen Berater hinsichtlich der jeweiligen steuerlichen Konsequenzen in Ihrem Fall.