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Boerse-express Boerse-express 16.07.19

Immobilienfonds erobert den heimischen Markt

Die französische Immobilienfondsgesellschaft Corum Asset Management, zählt bereits zu einer der bekanntesten und besten in Frankreich. Hierzulande ist sie noch relativ unbekannt - das möchte Christopher Kampner, Head of Austria, mit seinem Team für Österreich ändern.

Die in 2011 gegründete Asset Management für gewerbliche Immobilien verfügt bereits über acht Standorte, über 90 Mitarbeiter und verwaltet derzeit drei Mrd. Euro an Vermögen. Neuerdings können auch Privatinvestoren in Österreich direkt ab einer geringen Summe von zurzeit 1.090 EUR (Wert eines Anteils) in den Fonds „Corum Origin“ investieren und im attraktiven Markt für Gewerbeimmobilien mitmischen. Das Ziel der Gesellschaft ist eine jährliche Rendite von 6% für seine Investoren zu erzielen. „Corum Origin“ bietet seinen Anlegern ein breit gestreutes Portfolio von derzeit 116 Immobilien mit knapp über 200 Mietern, um das Risiko so minimal wie möglich zu halten. Beim Kauf einer neuen Immobilie, wird besonderen Wert auf den Standort und die Bonität der Mieter gelegt. Ein passender Standort ist ein Grundstein für einen hohen Wertzuwachs. Dieser wird vor allem auch durch das Ausnutzen von Zyklen und attraktive Marktchancen erzielt, indem man zum richtigen Zeitpunkt günstig kauft. Der Fonds ist nicht nur standorttechnisch in 12 verschiedenen Ländern im Euro-Raum investiert, sondern diversifiziert sich auch nach Segmenten, mit einem Hauptanteil in Büros (44%) und Geschäftslokale (21%) und den Rest in Hotels, Industrie, Logistik und Gesundheitswesen. Vor dem Kauf jeder Immobilie wird ein genauer Due Dilligence in Bezug auf den/die bestehenden Mieter gemacht, um eine bestmögliche Rendite zu garantieren und eine Ausfallwahrscheinlichkeit in schlechten Zeiten so gering wie möglich zu halten. Die Mieter der Immobilien von „Corum Origin“ sind namhafte Großunternehmen. Riskante Start-Ups werden hier ausgeschlossen. Diese Strategie ermöglicht eine Auslastungs-quote von 99,6% und man kann hier von einer Vollauslastung sprechen. Zum Vergleich: Von einer Vollauslastung spricht man in Österreich ab einer Auslastungsquote von 95% und in Frankreich ab 90%. Nur durch eine derartige Auslastungsquote kann Corum eine attraktive Rendite anbieten mit dem Ziel von 6%, welche bis dato jedes Jahr übertroffen wurde und als monatliche Dividende an ihre Anleger ausbezahlt wird. Corum legt großen Wert auf Transparenz, welche in dieser Branche nicht immer gegeben ist. So spricht Christopher Kampner auch klar über die 11,96% Zeichnungsgebühren, welche beim Verkauf der Anteile auf den Anteilswert anfallen. Das soll den Anleger dazu motivieren, die empfohlene Haltedauer von 8 bis 12 Jahren einzuhalten, denn Immobilienfonds sind langfristige Investitionen. Eine jährliche Performancegebühr von knapp unter 1% wird ebenfalls einbehalten. Trotz dieser Gebührenstruktur erhält der Kunde in einem vorgezeigten Rechenbeispiel +50% nach einer Haltedauer von 8 Jahren an Gesamtperformance. In dieser Berechnung wurde auch die Wartefrist von 5 Monaten einberechnet, welche benötigt wird, um eine geeignete Immobilie nach Einzahlung des Investitionsvolumens seitens Anleger zu finden. Die Möglichkeit, die monatlichen Dividenden zu reinvestieren, besteht und wurde nicht in diese Berechnung eingenommen. Privatanleger, welche keine monatliche Ausschüttung wünschen, können somit mit einer noch attraktiveren Gesamtperformance rechnen. Für 2018 beträgt diese 8,7% und übersteigt das jährliche Ziel von 6%.