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Internationale Immobilienfonds: eine Antwort auf die Inflation

Wie können Sie Ihre Kaufkraft in einer Zeit steigender Inflation schützen? Mit Investmentlösungen, die regelmäßige Erträge ermöglichen. Dies ist das Ziel des Immobilienfonds CORUM XL, wenn er seine antizyklische Strategie innerhalb und außerhalb der Eurozone umsetzt. Ein weiteres Instrument zum Schutz der Ersparnisse ist die Erhöhung des Anteilspreises, wie er in diesem Quartal vorgenommen wurde.

Die jüngsten Umfragen zur Stimmung der Franzosen vor den Präsidentschaftswahlen haben gezeigt, dass Ihre größte Sorge die Kaufkraft ist, die seit einigen Monaten immer mehr schwindet. Schuld daran ist die Inflation. Sie hat ein Niveau erreicht, das seit Mitte der 1980er Jahre nicht mehr erreicht wurde: Am 30. Juni lag die Inflationsrate in Frankreich bei 5,8 % im Jahresvergleich, so hoch wie seit September 1985 nicht mehr. In Österreich liegt die Prognose bei durchschnittlich 7,4 % und lag zuletzt im Jahr 1976 bei einem ähnlichen Wert von 7,32 %. In den USA liegt die Inflation bereits bei fast 9 %! Und der Preisanstieg ist noch lange nicht zu Ende. Warum ist das so? Durch eine leichte Entspannung der Gesundheitskrise stieg die Nachfrage an, während das Angebot nicht mithalten konnte. Das ist das Gesetz des Marktes: Wenn die Nachfrage größer als das Angebot ist, steigen die Preise. Der Krieg in der Ukraine und die dadurch ausgelöste weltweite Verknappung von Rohstoffen, haben das Phänomen noch verstärkt.

Um der Inflation entgegenzuwirken, erhöhen die Banken im Einklang mit der Politik der Zentralbanken ihre Zinssätze. Warum? Weil eine Erhöhung der Zinssätze die Verschuldung verteuert und somit den Zugang zu Krediten für Haushalte und Unternehmen erschwert. Die Folge: ein Rückgang des Konsums und der Investitionen. Es gibt außerdem eine Grenze für steigende Zinsen: Staaten sind selbst hoch verschuldet und es wird ihnen schwer fallen, höhere Zinsen in ihren eigenen Haushalten zu verkraften. Ein echter gordischer Knoten! In der Zwischenzeit beginnt die Kreditaufnahme teurer zu werden und die Kaufkraft der Haushalte erodiert.

Noch mehr gute Geschäfte im Vereinigten Königreich

Vor diesem Hintergrund ist es umso wichtiger, dass sich Ihre Anlagen gut entwickeln, idealerweise mit einer Rendite, die über der Inflation liegt! Deshalb haben wir uns außerhalb der Grenzen Frankreichs und sogar außerhalb der Eurozone umgesehen. Mit einer Überzeugung: Es ist wahrscheinlicher, ein vierblättriges Kleeblatt auf einem Fußballfeld zu finden als im Blumenkasten auf Ihrem Balkon! Im Klartext: Die Internationalität bietet ein Spielfeld, das die Chancen, gute Geschäfte zu machen vervielfacht.

In diesem Quartal hat Ihr Fonds wieder mehrere Käufe im Vereinigten Königreich getätigt. Diese Käufe konnten wir zu einem Zeitpunkt abschließen, als das Pfund nur noch 1,16 € wert war. Im Vergleich dazu lag der Wert kurz vor dem Brexit-Referendum bei 1,39 € und zu Beginn des Jahres sogar bei 1,19 €. Entgegen unseren Erwartungen bleibt das Fenster jenseits des Ärmelkanals offen: Das Vereinigte Königreich bietet weiterhin historisch gesehen sehr günstige Kaufbedingungen! Längerfristig könnte die britische Währung aufwerten, was de facto den Wert Ihres Vermögens erhöhen würde.

Vorsicht bei der Gesamtperformance

Unsere Fähigkeit, Gebäude gut weiterzuverkaufen, ist einer der Hebel für Ihre in Immobilienfonds investierten Gelder. Ein weiterer Hebel ist die Einnahme der Mietzahlungen unserer Mieter. In den Jahren 2020 und 2021 konnten wir trotz der Gesundheitskrise dank des Engagements unserer Teams und ihrer guten Kenntnis der Mieter fast alle erwarteten Mieten einnehmen. Infolgedessen hat CORUM XL im vergangenen Jahr erneut sein Renditeziel von 5 %** erreicht und sogar übertroffen: Es wurden 5,84 %** erzielt, und der IRR-Zielwert für 10 Jahre liegt bei 10 %.

Der dritte Hebel ist die Erhöhung des Anteilspreises. Am 1. Juni beschloss das Management Ihres Fonds eine Erhöhung des Anteilspreises um 3,17 % von 189 € auf 195 €. Dies ist die zweite Erhöhung innerhalb von 5 Jahren für CORUM XL, was einer Steigerung von 5,4 % seit Beginn entspricht. Sie spiegelt den Wertzuwachs des Immobilienportfolios auf den verschiedenen europäischen Märkten sowie die Entwicklung der Währungen der Länder außerhalb der Eurozone wider, in denen der Fonds investiert ist (Pfund Sterling, norwegische Krone, kanadischer Dollar usw.). Der Anstieg des Anteilspreises macht die Wertschöpfung der Vermögenswerte Ihres Fonds für Sie „real“. Es ist klar, dass der Wert der Immobilien steigt, also ist es aus unserer Sicht auch richtig, dass Sie ganz real davon profitieren - und nur die Erhöhung des Anteilspreises macht dies möglich.

Die Erhöhung des Anteilspreises ist für das Management Ihres Fonds jedoch nicht unbedeutend: Bei gleichbleibender Dividendenausschüttung senkt der Wertzuwachs automatisch die Rendite. Denn eine Rendite von 4 % auf der Grundlage eines Anteilswertes von 105 statt 100 bedeutet, dass eine Rendite von 3,8 % statt 4 % erzielt wird. Je höher der Anteilspreis ist, desto schwieriger wird es also, die Performanceziele zu erreichen. Kein Wunder, dass nicht alle Anbieter von Immobilienfonds dieses Spiel mitspielen...

Ich bedaure dies. Ebenso bedaure ich die Tatsache, dass unsere Branche aktuell versucht, einen neuen Indikator - die "globale Performance" - einzuführen, der es den Fonds ermöglicht, eine höhere Performance allein auf der Grundlage einer Wertsteigerung ihrer Vermögenswerte zu verkünden, auch wenn diese nicht über den Anstieg des Anteilspreises an Sie weitergegeben wird. Mit anderen Worten: Sie versuchen, uns zu täuschen! Versuchen wir, uns in einigen Monaten daran zu erinnern, wenn die Jahresergebnisse veröffentlicht werden...!

Von

Frédéric Puzin

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